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Kunstgeschichte

 

Unterrichtskonzept

 

Im Unterschied zu den anderen Kursen der Abendschule zielt der Unterricht der Kunstgeschichte nicht auf eine Vermittlung der Praxis künstlerischer Arbeitsweisen. Ein Überblick über die jüngere Geschichte der Kunst wird angestrebt, in den intensive Betrachtungen einzelner Werke eingeflochten sind.

 

Warum Kunstgeschichte hier? Weil der Umgang mit Kunst stets auch kunstgeschichtliche Zusammenhänge heraufbeschwört, deren Kenntnis das individuelle Interesse bereichern kann. Daher wird ein Überblick über die Geschichte der Kunst vom Impressionismus bis heute gegeben. Einem Wissen über Epochen, Künstler, Stile, Symbole, Medien oder Gattungen steht das Betrachten und Beschreiben einzelner Werke gegenüber. Engagiertes Betrachten aktiviert die Sinne, es fordert die Wahrnehmung heraus. Umso mehr, wenn es der Frage gerecht zu werden sucht: „Wie will ein Kunstwerk gesehen sein?“ Die Beschreibung führt dann vom subjektiven Erleben hin zum Versuch einer objektiven Analyse. Jede Idee, Theorie oder Methodik muss sich daraufhin am Kunstwerk messen lassen.

 

Im Austausch über die Anschauung einzelner Kunstwerke wird die Wissensvermittlung akzentuiert und hinterfragt. Jedes Original bedeutet den Praxis-Test für die Kunst-Geschichte.

 

 

Zur Person

 

Geboren am 29. August 1966 in Saarbrücken

Studium der Kunstgeschichte (Hauptfach), der Klassischen Archäologie und der Vorderasiatischen Archäologie an der Universität des Saarlandes

Dissertation über die „Medici-Galerie“ von Peter Paul Rubens; 1. Gutachter: Prof. Lorenz Dittmann, 2. Gutachter: Prof. Klaus Güthlein

Seit 1997 freier Mitarbeiter des Saarland Museums; neben Führungen Tätigkeiten im Graphischen Depot

1998 gemeinsam mit Klaus Holländer Kurator der Ausstellung „Zeppeline an der Saar“ in Dillingen

2001 Gründung des Kunstvereins „KunstOrt e. V.“, seitdem in dessen Vorstand aktiv

2002 gemeinsam mit Andreas Bayer und Klaus Holländer Kurator der Ausstellung „KunstOrt Anatomie: Künstler auf Visite“ in Homburg

Seit 2004 Dozent an der Universität des Saarlandes für die Fächer Kunstgeschichte und Historisch orientierte Kulturwissenschaften

2008     Publikation der Dissertation:

Bernhard Wehlen, „Antrieb und Entschluss zu dem was geschieht“ – Studien zur Medici-Galerie von Peter Paul Rubens, München 2008

 

 
     
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