Eine kritische Überprüfung der Institutionen für Gegenwartskunst. Die Orte der Kunst und die Interessen von KünstlerInnen.
Schafhausen, Nicolaus (Gastprof.)
Freie Kunst, Kommunikationsdesign, Kunsterziehung, Master Freie Kunst, Master Kuratieren/Ausstellungswesen, Master Museumspädagogik, Master Public Art/Public Design, Media Art and Design
Theorie (Seminar, Vorlesung) (8 ECTS)
Beginn: 09.11.17
Ende: 30.01.18







OrtSeminarraum I oder II, Keplerstraße 3-5
Leistungskontrollemündliche Prüfung, Referat/Hausarbeit/Klausur, schriftliche Prüfung, Vorlage und Präsentation von Arbeitsergebnissen, Vorlage und Präsentation von Projektergebnissen
Erreichbare Creditpoints8

Die Dichte und Diversität der Institutionen die sich mit Gegenwartskunst, Design und Architektur beschäftigen war noch nie so komplex wie heute.

Aber was bedeutet das für die Kunst und die KünstlerInnen? Welche Position und Perspektive nehmen Institutionen heute ein und wo liegen ihre Potenziale? Wie werden Museen finanziert und wer sind ihre Auftraggeber? Welche privaten, politischen und öffentlichen Interessen stecken dahinter? Wo liegen die Unterschiede zwischen staatlichen, städtischen und privaten Museen? Wer sind die Akteure hinter den Kulissen und wie hängt das alles überhaupt zusammen? Was ist der gesellschaftliche Auftrag der Museen? Welchen Einfluß hat der Kunstmarkt und die Kommerzialisierung auf die Produktion von zeitgenössischer Kunst? Die Geschichte von nichtsammelnde Institutionen wie beispielsweise Kunstvereine im deutschsprachigen Raum geht zurück auf Bürgervereine im frühen 19. Jahrhundert. Viele dieser Kunstvereine bildeten erst die Basis für Museen, wie wir sie heute kennen. Was ist der Unterschied zwischen einem Kunstverein, einer städtischen Kunsthalle und anderen musealen Modellen? Warum werden immer mehr private Museen gegründet? Welchen lokalen und welchen internationalen Auftrag haben diese Orte? Und wer vertritt dabei die Interessen von KünstlerInnen?

Das Seminar versucht die komplexen Handlungsfelder von Institutionen der Gegenwartskunst zu entschlüsseln, die für die meisten KünstlerInnen Sichtbarkeit, Marktwert, Kontext und öffentliche Auseinandersetzung gewährleisten.

 

 

Daten:

 

Donnerstag, 9.11.2017, 14-16 Uhr

Freitag, 10.11.2017, 14-16 Uhr

Donnerstag, 23.11.2017, 14-16 Uhr

Freitag, 24.11.2017, 14-16 Uhr

Freitag, 1.12.2017, 14-16 Uhr

Freitag, 15.12.2017, 14-16 Uhr

Donnerstag, 21.12.2017, 14-16 Uhr

Montag, 8.1.2018, 14-16 Uhr

Dienstag, 9.1.2018, 14-16 Uhr

Montag, 15.1.2018, 14-16 Uhr

Dienstag, 16.1.2018, 14-16 Uhr

Montag, 29.1.2018, 14-16 Uhr

Dienstag, 30.1.2018, 14-16 Uhr


Anmeldeverfahren per E-Mail: nicolausschafhausen@gmail.com
Anmeldefrist bis zum: 31. Oktober 2017
Teilnahmebeschraenkung max. Anzahl Teilnehmer: 25
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