Sung-Hyung Cho, 1966 in Busan in Südkorea geboren, studierte Kommunikationswissenschaft in Seoul und kam 1990 nach Marburg, wo sie Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Philosophie studierte und mit dem Magister abschloss. 1999/2000 studierte sie Elektronisches Bild an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

Von 2000-2001 arbeitete sie als Schnittassistentin u.a. für die Serien „Ein Fall für zwei“ und „Die Kommissarin“, von 2001-2003 war  sie als Cutterin bei der IN-motion AG in Frankfurt tätig. Von 2004-2007 nahm Sung-Hyung Cho einen Lehrauftrag für Schnitt, Dokumentation und Dramaturgie an der SAE wahr und gab Schnittseminare am Filmhaus Frankfurt. Lehraufträge folgten von 2009-2010 an der der Hochschule Darmstadt sowie 2010 eine Gastprofessur an der HBKsaar Saarbrücken.

 

Seit 1997 konzipiert Suny-Hyung Cho eigene abstrakte und skurrile Doku-Clips, diverse Musikvideos, TV Promotionsvideos, CD Werbungen und Showreels. 2002 beginnen die Recherchen für ihren ersten langen Film, den Dokumentarfilm "Full Metal Village", der mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet wird: Erstmals in der Geschichte des Filmfestivals wurde damit einem Dokumentarfilm die renommierte Auszeichnung zuerkannt. Die Jury des Max-Ophüls-Preises lobte den Film in ihrer Begründung als humorvoll und vielschichtig, als „unterhaltsamen Dokumentarfilm, der ein faszinierendes Bild deutscher Identität“ liefere.

Weitere Auszeichnungen waren der Hessische Filmpreis, der Schleswig-Holstein Filmpreis, der Gilde Filmkunstpreis sowie der Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses der DEFA Stiftung.