Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Animation, Digitale Interaktion

 

 

Mert Akbal, geboren 1980 in Istanbul in der Türkei, absolvierte 2000 staatliches, mathematisch- naturwissenschaftliches Gymnasium Istanbul Lisesi (deutsche Auslandsschule). Im gleichen Jahr fing er sein Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Saar an. Er studierte bis 2007 Kommunikationsdesign, Malerei, Animation, Performance und Medienkunst bei den Professoren Bodo Baumgarten, Burkhard Detzler, Ulrike Rosenbach und Tamás Waliczky. Von 2006 bis 2008 war er als Lehrbauftragte an der HBKsaar tätig und seit 2008 ist er künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter an der gleichen Hochschule. Er unterrichtet in den Bereichen Animation und interaktive digitale Kunst.

 

Akbal’s künstlerische Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen, Festivals und Orten präsentiert. Darunter bei Max Ophuels Film Festival 2004 in Saarbrücken, in den Landeskunstausstellungen des Saarlandes 2008 und 2013, 2007 in National Theater in Bucharest, in der Beijing Bienale 2010, bei Amber Art and Technology Festival 2012 in Istanbul, 2012 in Kunstmuseum Stuttgart, 2013 bei der Robert Schuman Kunstpreis in Saarbrücken. Akbal wurde 2008 mit der luxemburgischen Videokunstpreis Octobre Rouge Mention Speciale ausgezeichnet.

 

Mert Akbal’s künstlerische Forschung fokussiert auf die nächtliche Träume als künstlerische Darstellungsform. Seine Forschungsergebnisse wurden in internationalen Konferenzen wie in der Regional Conference of International Association for the Study of Dreams 2012 in Universität Bern und Conference on Norbert Wiener in 21st Century von der Institute of Electrical and Electronic Engineers 2014 in Waltham, Boston präsentiert.

 

Seit 2013 leitet Mert Akbal als assoziierter Wissenschaftler der Experimental Media Lab die internationale Workshopserie Technomania zusammen mit seinen beiden Projektpartnern aus Grizine Kultur & Kunst Platform und online Magazin aus Istanbul (TR) und Gonzo(circus) Magazin aus Belgien/Niederlanden. Technomania ist ein transkulturelles Kooperationsprojekt mit dem Ziel Technologie als öffentliches Gut zurückzunehmen. Die Projektpartnern organisieren europaweit Workshops über die neuen Technologien im Bereich Medien und künstlerische Produktion und publizieren Artikeln um eine öffentliche Diskussion über Technophobia zu starten.