KAPUTT! Zerstörung als produktives Prinzip in der Kunst
Freie Kunst, Kommunikationsdesign, Kunsterziehung, Master Freie Kunst, Master Kulturmanagement–Kooperationsstudiengang mit htw saar und HfM Saar, Master Kuratieren/Ausstellungswesen, Master Media Art & Design, Master Museumspädagogik, Master Public Art/Public Design, Media Art and Design, Produktdesign
Atelierprojekt (16 ECTS), Atelierprojekt kurz (8 ECTS), Theorie (Seminar, Vorlesung) (8 ECTS), Theorie (Seminar, Vorlesung) kurz (4 ECTS)
Beginn: 16.10.17
Ende: 29.01.18
Mo
18:00 - 20:00






wöchentlich
OrtE-Haus Seminarraum, 2. Stock
LeistungskontrolleVorlage und Präsentation von Projektergebnissen
Erreichbare Creditpoints4/8/16

Wenn Zerstörung zum Hauptmerkmal einer Gesellschaft (Diktatur) oder Epoche (Krieg) wird, ist die freie Kunst eines ihrer ersten Opfer. Dagegen ist es ein gutes Zeichen, wenn die Kunst selbst zu destruktiven Gesten und Methoden greift. Und offenbar bereiten das Zerschlagen, Zerschneiden, Zerdrücken, Zermatschen selbst einen archaischen, kindlichen Spaß. Wir untersuchen Strategien der Destruktion in der zeitgenössischen Kunst und analysieren, wie und ab wann das Zerstören in einen konstruktiven Neunbeginn umschlägt. Seit der Renaissance zählen die Wiederentdeckung und die Neubewertung alter Ideen oder Gegenstände zu den fruchtbarsten Kulturtechniken. Immer wieder haben Künstler Endzeitstimmungen, nutzlose Ruinen oder geistige Sackgassen umgedeutet und völlig Neues erschaffen.

 

Das Praxisseminar ist künstlerisch-praktisch und theoretisch angelegt. (Atelier- und/oder Theorie-Schein möglich). Während wir uns kunsthistorisch mit wichtigen Werken und Manifesten auseinandersetzen, entwickeln wir parallel dazu individuelle künstlerische Werke.

 

Achtung, wichtig! Im Veranstaltungsformat „Screen“ von Prof. Lanz (montags 17 - 18 Uhr) werden Filme und Dokumentationen gezeigt und diskutiert, die sich ausdrücklich auf das Thema Zerstörung und/oder Neubeginn in der Kunst beziehen. Die Teilnahme daran wird hier empfohlen.

 


Anmeldeverfahren per E-Mail: e.lanz@hbksaar.de
Anmeldefrist bei der ersten Sitzung
Teilnahmebeschraenkung keine
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