Missing Link Baulückeninterventionen
Freie Kunst, Kommunikationsdesign, Kunsterziehung, Media Art and Design, Produktdesign
_ Atelierprojekt kurz/Workshop (deprecated)
Beginn: 21.04.15
Ende: 14.07.15

Di
14:00 - 17:00





14-tägig
OrtGrundlagenatelier
LeistungskontrolleVorlage und Präsentation von Projektergebnissen
Erreichbare Creditpoints7

Der Stadtraum in Saarbrücken ist von zahlreichen Baulücken geprägt. Manche von Ihnen bezeugen noch heute Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges, andere dokumentieren gegenwärtige Spekulationen am Immobilienmarkt. Aus stadtplanerischer Sicht stellen solche Brachflächen eine Bauflächenreserve dar, die zur Verdichtung und Optimierung des Stadtraumes genutzt werden kann.

MISSING LINK betrachtet das Phänomen der Baulücke aus einer völlig anderen Perspektive:

Aus unserem Blickwinkel markieren diese Fehlstellen mögliche Anknüpfungspunkte, an die sich freie künstlerische Setzungen an bestehende städtebauliche Strukturen anbinden können.

Der öffentliche städtische Raum wird an diesen Stellen auf seine skulpturalen Qualitäten hin untersucht, in einem freien künstlerischen Sinne umgedeutet und so ästhetisch neu erfahrbar gemacht.

MISSING LINK bewegt sich außerhalb der Reglementierung durch Bauvorschriften oder städtebaulichen Planungsvorgaben. MISSING LINK zielt nicht auf Realisationen, sondern behauptet sich bewußt als Utopie.

Der Schwerpunkt unseres Arbeitsfeldes liegt deshalb in der Erarbeitung verschiedener Methoden zur Visualisierung von utopischen Interventionen und Entwurfsideen.

Mittels zeichnerischer Skizze, Simulation im Modell, Fotomontage oder -collage behaupten diese Entwürfe eine Wirklichkeit jenseits städtebaulicher Realität.

Anhand des Baulückenkatasters der Stadt Saarbrücken wird zu Beginn des Projektes vor Ort recherchiert, und aus dieser Recherche heraus eigene Entwurfsstrategien entwickelt.

Am Beispiel ausgewählter Positionen aus Kunst und Architektur werden mögliche Vorgehensweisen diskutiert.

 


Anmeldeverfahren Aushang, per E-Mail: r.werner@hbksaar.de
Anmeldefrist bei der ersten Sitzung
Teilnahmebeschraenkung max. Anzahl Teilnehmer: 15