Sarah Niecke gewinnt Bundespreis für Kunststudierende


 

Preisverleihung am 11. November, Bundeskunsthalle Bonn

Sarah Niecke studiert seit 2015 Freie Kunst an der HBKsaar bei Prof. Eric Lanz und Prof. Georg Winter.

Künstlerisch  beschäftigt sich Sarah Niecke mit der Verwobenheit der verschiedenen Gefüge, wie Mensch, Tier, Maschine und Umwelt. In Installationen und Videoperformances geht sie in oft banalen performativen Handlungen eine Interaktion mit Apparatur, Technik oder Objekt ein.

Die eigene Körperlichkeit wird als eine Art maschinisches Tool verstanden, das sich der bewussten Abhängigkeit des Verbunden-Seins hinwendet. Der Körper ist hier Interface und temporäre Realisation von Affekten und Zuständen und hinterfragt die Normierung durch zunehmenden Einfluss von Funktionalisierung, Valorisierung und Optimierung.

Der Körper ist Akteur verschiedenster Formen von Sorgepraktiken. Durch den technischen Blick werden wir daran erinnert, dass wir alle in der Welt sind und voneinander abhängen, das Touchscreen von dem Finger und die Kamera von der Beobachtung. Und vieles mehr.

Beim 25. Bundeswettbewerb „Bundespreis für Kunststudierende“ wurden insgesamt acht Kunststudierende jeweils mit Preisen und Produktionsstipendien ausgezeichnet.
Die Arbeiten der Preisträger*innen werden vom 12. November 2021 bis 30. Januar 2022 in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen sein.

Weitere Infos zur Auszeichnung

 

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