1,9 Millionen Euro für erfolgreichen Verbundprojektantrag von HBKsaar und htw saar beim BMWi-Wettbewerb EXIST-Potentiale


Großer Erfolg für htw saar und HBKsaar und htw saar: Die beiden Hochschulen sind Preisträger im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgelobten Wettbewerb EXIST-Potentiale, dessen Ziel es ist, die Rahmenbedingungen für Start-ups und wissensbasierte Ausgründungen aus Hochschulen nachhaltig zu verbessern.

Deutschlandweit wurden am Dienstag, 3. Dezember 2019, 142 Universitäten und Hochschulen als Preisträger ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 220 Hochschulen und Universitäten aus allen Bundesländern für eine Förderung durch das BMWi beworben. Nach der Begutachtung der Anträge durch Expertenjurys – je eine für den Förderschwerpunkt „Regional vernetzen“, „Potentiale heben“ und „International überzeugen“ – werden Projekte im Frühjahr 2020 starten.

Für die kommenden vier Jahre hat das (BMWi) ein Gesamtbudget von über 150 Millionen Euro eingeplant, um Hochschulen als Ideenschmieden für innovative Gründungsvorhaben zu unterstützen.

Der Fokus des Verbundantrags von htw saar und HBKsaar, angesiedelt im Fördersegment „Regional vernetzten“, liegt auf dem Aufbau sowie dem nachhaltigen Ausbau einer flächendeckenden Gründungskultur unter Einbindung der vier saarländischen Hochschulen und zahlreicher Partner aus dem regionalen Wirtschaftsgeschehen. Der Antrag places2x will vor allem Hochschulangehörige mit Ideen und Gründungsgeist, aber auch potentielle Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger durch ein flächendeckendes und vielschichtiges Unterstützungsangebot fördern und begleiten. Das Programm places2x unterteilt dazu den Gründungsprozess in vier Phasen:

  • places2 learn: in dieser Phase wird für das Thema Unternehmertum mit Lehrveranstaltungen und Events sowie der Erhöhung der Sichtbarkeit von Gründungsaktivitäten sensibilisiert. Ziel ist es, den Gründergeist zu stärken, in Schulen und Hochschulen.
  • places 2 create: Gründer in dieser Phase benötigen vor allem Coworking Spaces, Workshops, Werkstätten, Labore sowie Ideenräume um ihre Ideen und Geschäftsmodellen zu entwickeln.
  • places 2 launch: Zeit für die Gründung mit interdisziplinären Beratungs- und Unterstützungsansatz in Bezug auf Förderung und Kooperation sowie Coaching in den entsprechenden Wissenschaftsfeldern.
  • places 2 grow: Wachstum der Ausgründung mit passenden Investoren und Unternehmenspartnern.

 

Die HBKsaar bringt ihre Erfahrung in der Gestaltung multidisziplinärer Innovationsprozesse in den Verbund ein und unterstützt damit die Verbindung technischer und nicht-technischer Innovationen. Hierbei setzt die HBKsaar auf praxisbasierte Formate der Ideenentwicklung als Anwendungsorientierung und möchte damit einen konkreten Beitrag zum Forschungstransfer an Innovations- und Gründungsakteure in Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Ein Schwerpunkt der durch die HBKsaar begleiteten liegt auf der Mitgestaltung der digitalen Gesellschaft und auf Fragen der sozialen/nicht-technologischen Innovation.

Die Antragstellung der Teilvorhaben der HBKsaar wurde begleitet durch K8 Institut für strategische Ästhetik.

 

Informationen zum Wettbewerb:

www.exist.de

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