Förderung für das Verbundprojekt »Medical tr.AI.ning«


Die Universität des Saarlandes und die HBKsaar haben im Rahmen der Bund-Länder-Initiative zur Förderung der Künstlichen Intelligenz in der Hochschulbildung insgesamt über 1,2 Millionen Euro für ihr Verbundprojekt »Medical tr.AI.ning« eingeworben.

Zusammen mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Fachhochschule Münster soll eine KI-basierte Simulations- und Trainingsplattform entwickelt werden, mit deren Hilfe angehende Mediziner*innen in virtuellen, lebensnahen Situationen face-to-face Szenarien ärztlichen Handelns an virtuellen Patient*innen üben können. Die HBKsaar wird hauptsächlich in die Modellierung und Integration der Charaktere und Animationen der virtuellen Patient*innen involviert sein und einen 3D-Assets-Baukasten entwickeln, anhand dessen ein Algorithmus mögliche Figuren und Fallsituationen zusammenstellen kann. So sollen die angehenden medizinischen Fachkräfte mit einem breiten Spektrum nicht nur verschiedener virtueller Patient*innen (z.B. Geschlecht, Alter, Ethnie) arbeiten können, sondern auch mit diversen alltäglichen bis hin zu hochspeziellen Symptomkonstellationen konfrontiert werden.

Für Studierende der HBKsaar bietet sich hier eine interessante Chance, an einem interdisziplinären, universitätsübergreifenden Projekt mitzuwirken, welches 3-Design, Informatik und Forschung miteinander verbindet. Studierende der Media Art & Design-Studiengänge mit Schwerpunkt 3D-Animation sowie des Masters Experimental Media können in diesem Rahmen vielfältige Praxiserfahrung sammeln. Auch für die Studierenden der Kooperationsstudiengänge Medieninformatik sowie Data Science and Artificial Intelligence sind diverse Anknüpfungsmöglichkeiten zum Projekt gut vorstellbar.

Ansprechpartner: Dr. Michael Schmitz und Dr. Soenke Zehle, xm:lab der HBKsaar

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