Über Morgen

Wege zu nachhaltigem Gestalten in Kunst, Design und Gesellschaft


Über Morgen – Vorträge zu Nachhaltigkeit in Kunst, Design und Gesellschaft

Zeitraum: 21. April bis 23. Juni 2026

Uhrzeit: jeweils 18 Uhr

Ort: Aula der HBKsaar im 2. OG, Keplerstraße 3-5, 66117 Saarbrücken

 

Wie können Design und Kunst aktiv zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen? Dieser Frage geht die Hochschule der Bildenden Künste Saar in der Vortragsreihe Über Morgen nach, die am 21. April startet. Acht Expert*innen aus Kunst, Design und Architektur präsentieren dienstags um 18 Uhr in der Aula spannende Perspektiven auf Transformation, gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltige Praxis.

Die HBKsaar versteht sich als transformative Hochschule, Kunst, Design und Nachhaltigkeit werden hier zusammen gedacht: Lehre und Forschung verbinden sich mit realen Projekten und Studierende arbeiten an zukunftsorientierten Lösungen, die gesellschaftliche und ökologische Verantwortung berücksichtigen.

Die Vortragsreihe lädt alle Interessierten dazu ein, Künstler*innen, Designer*innen und Denker*innen kennenzulernen, die bereits heute die geistige und materielle Welt von Über Morgen gestalten.

21. April: Mascha Fehse – Zäh bleiben, weich denken – Gestalten als Dauerbetrieb

Am 21. April eröffnet Mascha Fehse mit ihrem Vortrag „Zäh bleiben, weich denken – Gestalten als Dauerbetrieb“ die Vortragsreihe. Mascha Fehse arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Design und Architektur und ist im Sommersemester 2026 Gastprofessorin für Produktdesign an der HBKsaar. In ihrer Arbeit untersucht sie öffentliche Räume und entwickelt experimentelle Ansätze für neue Perspektiven im Gestaltungsdiskurs.

28. April: Robin Hotz — Utopien: Deutschland 2040

Am 28. April spricht der Berliner Visual Facilitator Robin Hotz zum Thema „Utopien: Deutschland 2040“. Als Fellow von Reinventing Society e.V. zielt seine Arbeit darauf ab, komplexe gesellschaftliche und ökologische Veränderungen verständlich zu machen und gemeinsam Zukunftsbilder zu entwickeln. In seinem Vortrag entwirft er mögliche Zukunftsszenarien und lädt dazu ein, nachhaltige Entwicklungen aus einer ganzheitlichen Perspektive neu zu denken.

5. Mai: Christian Bauer — Aus Liebe zur Lebendigkeit

Christian Bauer, Professor für Designtheorie und Designgeschichte an der HBKsaar, spricht am 5. Mai zum Thema „Aus Liebe zur Lebendigkeit“. In seinem Vortrag widmet er sich Fragen einer lebensbejahenden Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und verbindet sozialphilosophische und -psychologische Perspektiven mit konkreten Praxisbezügen für ein verantwortungsbewusstes und zukunftsorientiertes Gestaltungsverständnis.

19. Mai: Julia von Leliwa — Circling around circularity

Als Stipendiatin an der Tarabya Kulturakademie in Istanbul startete Julia von Leliwa ihr videobasiertes Forschungsprojekt  „Circling Around Circularity", das sich mit nachhaltigen Textilproduktionsprozessen in der Osttürkei befasst. Am 19. Mai wird die Professorin für Modedesign an der OsloMet Einblicke in nomadische Wirtschaftspraktiken, dem Nutzungsverlust einst wertvoller materieller Ressourcen und Initiativen zu deren Wiederbelebung geben.

26. Mai: Leonie Dörrenbecher & Sebastian Sittinger — Kollektives Arbeiten

Am 26. Mai beleuchten die HBKsaar-Absolvent*innen Leonie Dörrenbecher und Sebastian Sittinger das Thema „Kollektives Arbeiten“ und zeigen Wege zu einem anderen, gemeinschaftlich orientierten Wirtschaften. Die beiden Produktdesigner*innen und Gründer*innen des Studio Stegreif geben Einblicke in kollektive Arbeitsformen und Projekte, die kreative Zusammenarbeit, nachhaltige Prozesse und gemeinschaftliches Gestalten in den Mittelpunkt stellen.

16. Juni: Ulrich Pantle — Knaupen als nachhaltige Praxis

Weiter geht es am 16. Juni mit Ulrich Pantle. Der Professor für Architekturtheorie und -soziologie an der htw saar stellt eine provokante These vor: „Knaupen als nachhaltige Praxis“. Der Vortrag untersucht das „Knaupen“, eine nicht-kanonische und daher bis heute diffamierte Kulturtechnik, und skizziert, welche Impulse von ihr ausgehen könnten, wenn wir sie ernst nehmen würden.

23. Juni: Stefan Rostock — Handabdruck statt Fußabdruck!

Den Abschluss der Vortragsreihe bildet Stefan Rostock: Unter dem Titel „Handabdruck statt Fußabdruck!“ stellt er am 23. Juni einen positiven Ansatz für mehr Nachhaltigkeit vor. Der Bereichsleiter Bildung und NRW Fachpromotor bei Germanwatch e.V. setzt sich dafür ein, soziale und ökologische Verantwortung in Bildung und Praxis zu verankern und zeigt, wie wir über den klassischen ökologischen Fußabdruck hinaus aktiv werden können, um bleibende Veränderungen hin zu mehr Nachhaltigkeit selber zu verankern.

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