Gastprof. Helene Appel


Gastprofessur Freie Kunst Sommersemester 2026


Foto: ©Jonathan Cooper



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SS 2026Malerei und Situation



In ihrer Malerei reflektiert Helene Appel in hoher Präzision Dinge des täglichen Lebens. Appel präsentiert sie in der Draufsicht, freigestellt auf unbehandelter Leinwand im originalgetreuen Maßstab. Statt eine eigene malerische Handschrift zu betonen, sucht sie in großer Konzentration für jeden ihrer Bildgegenstände eine adäquate Ausdrucksweise und Malmethode, und stellt so deren Eigenständigkeit heraus. Trotz der wirklichkeitsgetreuen Repräsentation sind Appels Werke geprägt von einem hohen Grad der Abstraktion. Es entsteht eine Spannung zwischen Vertrautem und Unverwandtem, die die Betrachtenden mit der Frage zurücklässt, in welchem Verhältnis wir zu unserer Umwelt stehen.
 
Helene Appel studierte Freie Kunst an der Kunsthochschule Hamburg und Malerei am Royal College of Art London. In den letzten Jahren wurden ihre Bilder in Einzel- und Zweipersonen Ausstellungen in Paris, New York, Düsseldorf, Turin, London, München, Florenz, Brüssel, Hamburg und Bologna gezeigt.

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