trans / form 2015/16


Ausstellungsprojekt aller Studienanfänger im Wintersemester 2015/16
WS 2015/16

Richtung

Bildnerische Grundlagen


Projektart

Semesterprojekt
Ausstellung


Verwandte Projekte

trans / form 2017/18

trans / form — Transformation und Metamorphose

In dieser Semesterübung befassten wir uns mit dem Phänomen der Transformation und Metamorphose.

Anders als in der Biologie, wo eine Metamorphose stringent und zielgerichtet verläuft, mit einem definierten Anfangs- und Endpunkt (von der Raupe zum Schmetterling, von der Kaulquappe zum Frosch), vollziehen sich Formwandlungsprozesse in der Kunst frei und oft unvorhersehbar.

 

Mischwesen in der Kunst findet man bereits als Chimären in der griechischen und ägyptischen Mythologie, und findet sie noch bis in unsere Zeit als hybride Gestaltverschmelzungen in der Kunst der Moderne und der Gegenwart wie auch im zeitgenössischen Design.

Zu Beginn dieser Übung stand ein einführender Vortrag in unser Themenfeld. Anhand ausgewählter Beispiele aus Alltag, Kunst und Gestaltung wurden unterschiedliche Aspekte und Phänomene transformatorischer Prozesse beschrieben. Aus dieser Untersuchung heraus entwickelte jeder Studierende einen eigenen praktischen Arbeitsansatz in dem sich (im weitesten Sinne) Umformungs- oder Wandlungsprozesse vollziehen.

Die Wahl des Ausgangspunktes, die Wahl der künstlerischen Medien oder Materialien und des gestalterischen Verfahrens waren dabei freigestellt: Die Wandlung kann sich als plastischer Formprozess ereignen (wie ein Wechsel des Aggregatszustandes von hart zu weich, von fest zu flüssig), oder sie kann sich „intern“ in der Wahrnehmung des Betrachters vollziehen, wenn ein Gegenstand (einem Vexierbild gleich) je nach Betrachtungsweise verschiedene Deutungen erlaubt. Sie kann sich schließlich auch auf die Funktion eines Gegenstandes beziehen, wenn diese durch gezielte Umnutzung wandelbar wird. ... und noch vieles mehr:

Folgen Sie dabei Ihren eigenen Interessen und Prägungen — so unsere Anmerkungen für die Studienanfänger.