Eine analytische Philosophie der Kunst


»Aussage und Metapher«
SS 2021

Veranstaltungsart

Theorie Seminar – Vorlesung – 8 ECTS
Theorie Seminar – Vorlesung – 4 ECTS

ECTS

8 ECTS
4 ECTS
2 ECTS


Leistungskontrolle

Referat/Hausarbeit/Klausur, Anwesenheitspflicht


Beschreibung

Eine Definition (von notwendigen und hinreichenden Bedingungen) der Kunst ist so schwer faßbar, daß die meist feststellbare Unbrauchbarkeit philosophischer Definitionen der Kunst auf die Undefinierbarkeit der Kunst selbst zurückgeführt wird.
Wenn das, was an philosophischen Theorien vorliegt, und wir im Seminar studieren werden, sich nicht auf Kunstwerke anwenden läßt, so müssen wir dies als eine Widerlegung dessen betrachten, was an theoretischen Überlegungen unterbreitet wird. Denn es geht um den Anspruch, eine analytische Philosophie der Kunst zu entwickeln, und nicht um eine philosophische Anmaßung, über die Qualität und Bedeutsamkeit einzelner Kunstwerke zu befinden.

Das Buch des amerikanischen Philosophen Arthur C. Danto, Die Verklärung des Gewöhnlichen, hat seit seinem Erscheinen (1981, dt. 1991) viel Aufmerksamkeit erregt. Danto untersucht eine Reihe von ästhetischen und philosophischen Konzepten, die bei der Frage »Was ist Kunst?« von Bedeutung sind, um dann seinen eigenen Vorschlag zu unterbreiten. Wir werden somit im Seminar die Gelegenheit haben, wichtige Begriffe aus der philosophischen Ästhetik und Zeichentheorie zu untersuchen, und ebenso, was es mit einer analytischen Philosophie auf sich hat.


Das Blockseminar ist als Lektürekurs angelegt.


Textgrundlage: Arthur C. Danto, Die Verklärung des Gewöhnlichen. Eine Philosophie der Kunst, Frankfurt, 8. Aufl. 2014.
Gelesen werden ausgewählte Kapitel, die ich nach erfolgter Anmeldung per E-Mail zustellen werde.

Die Lehrveranstaltung wendet sich an Studierende aller Fachrichtungen.
Das Seminar ist für alle interessierten Teilnehmer offen.