trans / form /process


Methoden der Wandlung (Metamorphosen, Mutationen, Transformationen)
WS 2021/22

Termine

Startdatum: 18.10.2021
Enddatum: 11.02.2022
Montag: 09:00 - 18:00
Dienstag: 09:00 - 18:00
Mittwoch: 09:00 - 11:00
Die wöchentlichen Arbeitsbesprechungen finden in der folgenden Zeitstruktur statt: Montag 9 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr, Dienstag 9 - 13 Uhr und 14 - 18 Uhr (Arbeitsbesprechungen), und Mittwoch 9 - 13 Uhr (offenes Kolloquium) Jede(r) von Ihnen ordnet sich


Lehrveranstaltung
geeignet für

Studiengänge

Freie Kunst
Kommunikationsdesign
Kunsterziehung
Produktdesign
Media Art & Design


Veranstaltungsort

Dependance Völklingen
Grundlagenatelier


Maximale Anzahl Teilnehmer*innen

keine Teilnahmebeschränkung


Anmeldeverfahren



Veranstaltungsart

Atelierprojekt

ECTS

16 ECTS


Leistungskontrolle

Vorlage und Präsentation von Arbeitsergebnissen, Anwesenheitspflicht


Beschreibung

In dieser Semesterübung befassen wir uns mit dem Phänomen der Transformation und Metamorphose. Anders als in der Biologie, wo eine Metamorphose stringent und zielgerichtet verläuft (mit einem definierten Anfangs- und Endpunkt von der Raupe zum Schmetterling, von der Kaulquappe zum Frosch), vollziehen sich Formwandlungsprozesse in der Kunst frei und oft unvorhersehbar. 

Zu Beginn dieser Übung steht ein einführender Vortrag in unser Themenfeld. Anhand ausgewählter Beispiele aus Alltag, Kunst und Design werden unterschiedliche Aspekte und Phänomene transformatorischer Prozesse beschrieben. Aus dieser Untersuchung heraus entwickelt jede(r) Studierende einen eigenen praktischen Arbeitsansatz, in dem sich (im weitesten Sinne) Umformungs-oder Wandlungsprozesse vollziehen.

Die Wahl des Ausgangspunktes, die Wahl der künstlerischen Medien oder Materialien und des gestalterischen Verfahrens sind dabei freigestellt:

- die Wandlung kann sich als plastischer Formprozess ereignen (wie ein Wechsel des Aggregatszustandes von hart zu weich, von fest zu flüssig)

- sie kann sich „intern“ in der Wahrnehmung des Betrachters vollziehen, wenn ein Gegenstand (einem Vexierbild gleich) je nach Betrachtungsweise verschiedene Deutungen erlaubt.

- sie kann sich auch auf die Funktion eines Gegenstandes beziehen, wenn diese durch gezielte Umnutzung wandelbar wird.

- sie kann sich in der Beobachtung der räumlichen oder sozialen Umgebung vollziehen

- diese Beobachtung kann sich auf einen spezifischen Moment, oder auf eine längere Zeitspanne beziehen.

 - und noch vieles mehr ...

Folgen Sie dabei Ihren eigenen Interessen und Prägungen!

 
Die praktische Arbeit an ihrem individuellen Projekt wird von uns in wöchentlich stattfindenden Arbeitsbesprechungen begleitet.