Theodor W. Adorno und die Kunst


Lektüreseminar
WS 2022/23

Termine

Startdatum: 24.10.2022
Enddatum: 06.02.2023
Montag: 14:00 -


Lehrveranstaltung
auch geöffnet für

Studiengänge

Kommunikationsdesign
Produktdesign
Media Art & Design


Veranstaltungsort

Büro Prof. Winzen


Maximale Anzahl Teilnehmer*innen

15


Anmeldeverfahren

  • bis zum:

    Bitte geben Sie den Titel der Veranstaltung, Ihren Studiengang und Ihre Semesterzahl an.

  • per E-Mail


Veranstaltungsart

Theorie Seminar – Vorlesung – 8 ECTS
Theorie Seminar – Vorlesung – 4 ECTS

ECTS

8 ECTS
4 ECTS


Leistungskontrolle

Referat/Hausarbeit/Klausur, Anwesenheitspflicht


Beschreibung

»Zur Selbstverständlichkeit wurde, dass nichts, was die Kunst betrifft, mehr selbstverständlich ist, weder in ihr noch in ihrem Verhältnis zum Ganzen, nicht einmal ihr Existenzrecht.« - Der erste, programmatische Satz der „Ästhetischen Theorie“ von Theodor W. Adorno stellt zutreffend die Ausgangslage dar, wenn über die Kunst der Moderne und das aktuelle Verhältnis von Kunst und Gesellschaft nachgedacht werden soll. Die aktuelle Reduktion von Kunstdebatten auf moraline Bilderstürmerei einerseits und rekordsüchtigen Kunstmarkthype andererseits mutet wie ein großer Niveauverlust an, wenn man heute Adornos aufschlussreiche Studien zum Verhältnis von Kunst und Alltag, Kunst und Politik, Kunst und Textsprache, Kunst und Nichtkunst aus den 1950er und 1960er Jahren liest. Zugleich enthalten Adornos Texte historisch-materialistische Tiefenanalysen der Massenmedien, des westlichen Bildungssystems oder des kapitalistischen Marktdrucks, die auch jüngste Alltagsideologien wie etwa die lückenlose Digitalisierung oder Nachrichten als Unterhaltungsindustrie verstehen helfen.

Wir beginnen mit Theodor W. Adorno: Theorie der Halbbildung (1959).

https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/18760/ssoar-1959-adorno-theorie_der_halbbildung.pdf

Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende ab dem sechsten Semester und Masterstudierende.