Heilige Orte, Utopien, Modelle, Entwürfe
Überblick Kunstgeschichte
WS 2024/25
Termine
Startdatum: 21.10.2024
Enddatum: 10.02.2025
Montag: 11:00 - 13:00
Lehrende*r
Lehrveranstaltung
geeignet für
Studiengänge
Master Freie Kunst
Freie Kunst
Kommunikationsdesign
Kunsterziehung
Produktdesign
Media Art & Design
Master Kulturmanagement–Kooperationsstudiengang mit htw saar und HfM Saar
Master Kuratieren und Ausstellungswesen
Master Museumspädagogik
Master Public Art/Public Design
Veranstaltungsort
Aula der HBKsaar
Maximale Anzahl Teilnehmer*innen
keine Teilnahmebeschränkung
Anmeldeverfahren
Anmeldeinformationen sind zur Zeit nicht einsehbar.
Veranstaltungsart
Theorie Seminar – Vorlesung – 8 ECTS
Theorie Seminar – Vorlesung – 4 ECTS
ECTS
8 ECTS
4 ECTS
Leistungskontrolle
Referat/Hausarbeit/Klausur, Anwesenheitspflicht
Beschreibung
Überblick Kunstgeschichte. Heilige Orte, Utopien, Modelle, Entwürfe
Raum gibt nie an sich, fix und fertig ohne unser Zutun. Aller Raum ist wahrgenommener Raum. Ohne meine jeweilige Perspektive habe ich keine Raumwahrnehmung. Immer schaut man von irgendwoher irgendwohin. Das hat die bildende Kunst zu grandiosen Kathedralen, zum himlischen Jerusalem auf Erden, zur Erfindung der Zentralperspektive in der Renaissance, zu barocken Raumwirbeln und -spiralen, zu riesigen Parkanlagen mit Heckentheater und Skulpturenallee, zu nagelneu gemauerten Ruinen, zur romantischen Landschaftmalerei, zur Erkundung des seelischen Innenraumes, zum Bauhaus, zu Rauminstallationen und KI-Kunst geführt. Im Seminar geht es um das Entwurfhafte in jeder Wahrnehmung, um das im Grunde Künstlerische in jeder einzelnen Wahrnehmung, ohne das keine Orientierung in unserer Umgebung möglich ist. Das Spektrum reicht von Jan van Eyck bis zu zeitgenössischen Positionen wie Isa Genzken und Olaf Metzel.
Der praktische Teil in der Projektwerkstatt in Kooperation mit Jan Engels legt besonderen Wert auf individuelle Umsetzung und experimentelles Arbeiten. Die Studierenden entwickeln eigenständige künstlerische Ansätze, inspiriert durch die theoretischen Inhalte. Dabei erkunden sie vielfältige Materialien und Techniken: von klassischen Methoden wie Finnpappe-Modellbau, Betonguss, Zeichnung und Tonarbeit bis hin zu innovativen Materialien aus ihrer eigenen gestalterischen Praxis.
Dieser hybride Kurs fördert eigenes gestalterisches Denken und die Entwicklung einzigartiger künstlerischer Ausdrucksformen im Dialog mit architektonischen Konzepten.