Für wen ist das Museum?
Publikum, Teilhabe und kulturelle Macht
SS 2026
Termine
Startdatum: 10.04.2026
Enddatum: 18.04.2026
Freitag: 10:00 - 16:30
Samstag: 10:00 - 16:30
Fr/Sa 10-16:30 am 10.4./11.4./17.4./18.4. 2026
Lehrveranstaltung
geeignet für
Studiengänge
Freie Kunst
Kommunikationsdesign
Kunsterziehung
Master Experimental Media
Master Freie Kunst
Master Kommunikationsdesign
Master Kulturmanagement–Kooperationsstudiengang mit htw saar und HfM Saar
Master Kuratieren und Ausstellungswesen
Master Media Art & Design
Master Museumspädagogik
Master Produktdesign
Master Public Art/Public Design
Media Art & Design
Medieninformatik–Kooperationsstudiengang mit der UdS
Produktdesign
Quereinstiegsmaster Lehramt Bildende Kunst
Veranstaltungsort
Seminarraum II
Maximale Anzahl Teilnehmer*innen
18
Anmeldeverfahren
Anmeldeinformationen sind ab 09.03.2026 09:00 einsehbar.
Veranstaltungsart
Theorie Seminar – Vorlesung – 8 ECTS
Fachpraxis Professionalisierung – 2 ECTS
Fachpraxis Professionalisierung – 4 ECTS
ECTS
2 ECTS
4 ECTS
8 ECTS
Leistungskontrolle
Referat/Hausarbeit/Klausur, Vorlage und Präsentation von Arbeitsergebnissen, Vorlage und Präsentation von Projektergebnissen, Anwesenheitspflicht
Beschreibung
Museen sind keine neutralen Räume. Sie wählen aus, ordnen ein, erzählen Geschichten – und prägen damit, was sichtbar wird und was nicht. Gleichzeitig stehen sie heute stärker denn je im Spannungsfeld zwischen Bildungsauftrag, gesellschaftlicher Verantwortung und öffentlicher Erwartung.
Im ersten Block geht es um die Basics: Welche Skills braucht man für den Berufseinstieg im Museum? Und wie haben sich Museen selbst professionalisiert, um mit den Erwartungen eines heutigen Publikums Schritt zu halten?
Der zweite Block richtet den Blick auf partizipative Praxis: Wie können Museen gemeinsam mit unterschiedlichen Communities arbeiten, statt nur für sie zu programmieren? Wir beschäftigen uns mit Outreach-Projekten, ko-kurativen Ansätzen und Formaten, die insbesondere Kinder und Jugendliche aktiv einbeziehen. Dabei diskutieren wir Chancen, Grenzen und strukturelle Voraussetzungen echter Teilhabe.
Im dritten Teil steht die Frage nach kultureller Macht im Zentrum: Wer entscheidet, was gesammelt, gezeigt und vermittelt wird? Welche Stimmen fehlen im Ausstellungskontext? Und wie lassen sich Institutionen so öffnen, dass sie gesellschaftliche Vielfalt nicht nur abbilden, sondern aktiv mitgestalten?
Das Seminar verbindet theoretische Impulse mit Fallbeispielen, Diskussionen und praxisnahen Übungen. Ziel ist es, ein reflektiertes Verständnis von Museumspraxis zu entwickeln.