Return To Forever
Animation & Interaktivität – Spiritualität im Zeitalter der KI
SS 2026
Termine
Startdatum: 07.04.2026
Enddatum: 14.07.2026
Dienstag: 09:00 - 16:00
Lehrende*r
Mert Akbal
Prof. Burkhard Detzler
Dr. Michael Schmitz
Jan Tretschok
Verantwortliche*r Professor*in
Lehrveranstaltung
geeignet für
Studiengänge
Freie Kunst
Kommunikationsdesign
Kunsterziehung
Master Experimental Media
Master Freie Kunst
Master Kommunikationsdesign
Master Media Art & Design
Master Produktdesign
Master Public Art/Public Design
Media Art & Design
Medieninformatik–Kooperationsstudiengang mit der UdS
Produktdesign
Lehrveranstaltung
auch geöffnet für
Studiengänge
Veranstaltungsort
E-Haus Game Lounge
Maximale Anzahl Teilnehmer*innen
keine Teilnahmebeschränkung
Anmeldeverfahren
Anmeldeinformationen sind ab 09.03.2026 09:00 einsehbar.
Veranstaltungsart
Atelierprojekt
ECTS
16 ECTS
Leistungskontrolle
Vorlage und Präsentation von Arbeitsergebnissen, Vorlage und Präsentation von Projektergebnissen
Beschreibung
„Return to Forever :: Animation & Interaktivität – Spiritualität im Zeitalter der KI“ ist ein Atelier-/Projektmodul für Studierende, die mit Animation, interaktiven Medien und räumlicher Inszenierung arbeiten. Im Zentrum steht ein Perspektivwechsel: Nicht die Frage, wie sich KI technologisch weiterentwickelt, sondern was den Menschen als Menschen ausmacht – im Spannungsfeld von Bewusstsein und Intelligenz, Geist und Spiritualität. Aus dieser Reflexion heraus werden künstlerische Arbeiten entwickelt, die technologische Systeme nicht affirmieren, sondern kritisch einordnen und als Material nutzen. Methodisch verbindet die Lehrveranstaltung künstlerische Forschung (Recherche, Text-/Bildstudien, Feldbeobachtung) mit gestalterischer Praxis (Animation, Sound, Licht, Interaktion, Echtzeitgrafik). Ziel sind ortsbezogene Arbeiten, die nicht erklären, sondern Erfahrungsräume eröffnen (Kontemplation, Irritation, Resonanz, Ritual, Spiel).
Orte
Die Arbeiten werden als site-specific Inszenierungen für konkrete räumliche und kulturelle Kontexte entwickelt. Geplant ist insbesondere die Schinkelkirche Saarbrücken-Bischmisheim, ein oktogonaler klassizistischer Kirchenbau aus den Jahren 1822–1824 nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel. Ergänzend kommen weitere, nicht mehr genutzte Kirchen im Saarland in Betracht, die nach Abstimmung für temporäre Inszenierungen zur Verfügung stehen. Alternativ bzw. ergänzend kann die Medienfassade der Hochschulgalerie als Spielort genutzt werden, insbesondere aufgrund ihrer Innen-/Außen-Wirkung und ihrer Adressierung eines urbanen Publikums.
Formate
Im Vordergrund stehen animierte, zeitbasierte Arbeiten und interaktive Medieninstallationen. Die Projekte können als Projektionen, LED-/Screen-Arbeiten oder Echtzeitgrafik umgesetzt werden: Animationen können linear ablaufen, in Schleifen organisiert sein oder in Echtzeit generiert werden. Interaktivität ist ausdrücklich möglich – z. B. indem Bild, Sound und Licht auf Bewegung, Nähe, Gesten oder Stimme des Publikums reagieren (Biosignale optional). KI-Tools können in Konzeption und Produktion eingesetzt werden, werden jedoch kritisch reflektiert und hinsichtlich Autorschaft, Quellen/Daten und Ethik transparent dokumentiert.