Return To Forever


Animation & Interaktivität – Spiritualität im Zeitalter der KI
SS 2026

Termine

Startdatum: 07.04.2026
Enddatum: 14.07.2026
Dienstag: 09:00 - 16:00


Lehrveranstaltung
auch geöffnet für

Studiengänge

Medieninformatik–Kooperationsstudiengang mit der UdS


Veranstaltungsort

E-Haus Game Lounge


Maximale Anzahl Teilnehmer*innen

keine Teilnahmebeschränkung


Anmeldeverfahren

Anmeldeinformationen sind ab 09.03.2026 09:00 einsehbar.


Veranstaltungsart

Atelierprojekt

ECTS

16 ECTS


Leistungskontrolle

Vorlage und Präsentation von Arbeitsergebnissen, Vorlage und Präsentation von Projektergebnissen


Beschreibung

„Return to Forever :: Animation & Interaktivität – Spiritualität im Zeitalter der KI“ ist ein Atelier-/Projektmodul für Studierende, die mit Animation, interaktiven Medien und räumlicher Inszenierung arbeiten. Im Zentrum steht ein Perspektivwechsel: Nicht die Frage, wie sich KI technologisch weiterentwickelt, sondern was den Menschen als Menschen ausmacht – im Spannungsfeld von Bewusstsein und Intelligenz, Geist und Spiritualität. Aus dieser Reflexion heraus werden künstlerische Arbeiten entwickelt, die technologische Systeme nicht affirmieren, sondern kritisch einordnen und als Material nutzen. Methodisch verbindet die Lehrveranstaltung künstlerische Forschung (Recherche, Text-/Bildstudien, Feldbeobachtung) mit gestalterischer Praxis (Animation, Sound, Licht, Interaktion, Echtzeitgrafik). Ziel sind ortsbezogene Arbeiten, die nicht erklären, sondern Erfahrungsräume eröffnen (Kontemplation, Irritation, Resonanz, Ritual, Spiel).

Orte
Die Arbeiten werden als site-specific Inszenierungen für konkrete räumliche und kulturelle Kontexte entwickelt. Geplant ist insbesondere die Schinkelkirche Saarbrücken-Bischmisheim, ein oktogonaler klassizistischer Kirchenbau aus den Jahren 1822–1824 nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel. Ergänzend kommen weitere, nicht mehr genutzte Kirchen im Saarland in Betracht, die nach Abstimmung für temporäre Inszenierungen zur Verfügung stehen. Alternativ bzw. ergänzend kann die Medienfassade der Hochschulgalerie als Spielort genutzt werden, insbesondere aufgrund ihrer Innen-/Außen-Wirkung und ihrer Adressierung eines urbanen Publikums.

Formate
Im Vordergrund stehen animierte, zeitbasierte Arbeiten und interaktive Medieninstallationen. Die Projekte können als Projektionen, LED-/Screen-Arbeiten oder Echtzeitgrafik umgesetzt werden: Animationen können linear ablaufen, in Schleifen organisiert sein oder in Echtzeit generiert werden. Interaktivität ist ausdrücklich möglich – z. B. indem Bild, Sound und Licht auf Bewegung, Nähe, Gesten oder Stimme des Publikums reagieren (Biosignale optional). KI-Tools können in Konzeption und Produktion eingesetzt werden, werden jedoch kritisch reflektiert und hinsichtlich Autorschaft, Quellen/Daten und Ethik transparent dokumentiert.


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