Zeitgenössische künstlerische Selbstständigkeit


Projektförderung als Werkzeug
SS 2022

Online-Veranstaltung

Tool: zoom


Termine

Startdatum: 21.04.2022
Enddatum: 09.06.2022
Donnerstag: 09:00 - 11:00
Bitte beachten: Die Einführung findet bereits während der Intensivwoche Anfang April statt: vor Ort am Donnerstag, 7. April um 14:00 Uhr


Lehrende*r

Simon Pfeffel

Verantwortliche*r Professor*in

Eric Lanz



Maximale Anzahl Teilnehmer*innen

keine Teilnahmebeschränkung


Anmeldeverfahren



Veranstaltungsart

Fachpraxis Professionalisierung – 2 ECTS

ECTS

2 ECTS


Leistungskontrolle

Vorlage und Präsentation von Arbeitsergebnissen, Anwesenheitspflicht


Beschreibung

Am Beispiel eigener Projektentwürfe erläutert Simon Pfeffel niedrigschwellig Einzelheiten zum Thema Bewerbung: Projektbeschreibung, Kostenplan und Zeitplan, aber auch, wer entsprechende Ansprechpartner*innen sind und wie mit diesen Kontakten umgegangen werden sollte. Das Seminar verdeutlicht den Weg von einer begeisternden Idee zum fertigen Konzept und vermittelt anschließend, wie daraufhin die Akquise von Fördermitteln abläuft.
Die vermittelten Strategien zu künstlerischer Sichtbarkeit, Selbstbehauptung und kollektiver Komplizenschaft sollen die Studierenden auffordern und ermuntern, eigene künstlerische Konzepte zu entwickeln. Diese Kernkompetenzen künstlerischer Selbstständigkeit reichen weit über die Projektförderung hinaus. Bewerbungen für Ausschreibungen, Stipendien und anderen Förderungen werden damit deutlich effektiver gestaltet.
Das Mittel der Projektförderung ist aktuell zu einem elementaren Werkzeug einer „zeitgenössischen künstlerischen Selbstständigkeit“ avanciert. Wenn dabei auch eigene Honorare sinnvoll und angemessen eingepreist werden, sind sie eine große Hilfe für die spätere berufliche Praxis selbstständiger Künstler*innen.

Nach einer Einführung am 7. April um 14:00 Uhr findet die Veranstaltung wöchentlich, donnerstags von 9-11 online statt. Der Link dafür wird am 7. kommuniziert.

Simon Pfeffel ist Absolvent der Akademien der Bildenden Künste Karlsruhe und Stuttgart und arbeitet seitdem hauptberuflich als freischaffender Künstler. Sein Arbeitsschwerpunkt sind Performances in öffentlichen Stadträumen, die er eigenständig und unabhängig organisiert und für die er regelmäßig öffentliche Projektfördermittel einholt, um die eigene künstlerische Praxis unabhängig finanzieren zu können.