KI-Workshop

Flüssigkeit der Bilder


 

Fotos: Michael Schmitz

Was passiert, wenn generative KI Gemälde mischt – ganz ohne Textprompts?
Beim Workshop Flüssigkeit der Bilder auf der Ars Electronica hat HBKsaar-Dozent Mert Akbal (Teil der HAMLET-Serie AI is the Thing) genau diese Grenze ausgelotet.

Statt vorgefertigter Text-Prompts erforschten die Teilnehmenden den Juxtapositionsraum von Bildern – den Zustand zwischen zwei Kunstwerken, in dem sich Formen, Verdichtungen und Kompositionen stufenlos verbinden.
Im kreativen Schaffen mit KI verschiebt sich damit der Schwerpunkt grundlegend: Das statische Endbild tritt in den Hintergrund und macht Platz für den flüssigen Übergangsprozess dazwischen. Dadurch verändert sich das Zusammenspiel von Mensch und Technik nachhaltig. Die künstlerische Urheberschaft liegt nicht mehr allein bei der gestaltenden Person oder dem Algorithmus, sondern verteilt sich auf das gesamte Netzwerk aus Werkzeugen, Mitwirkenden und dem digitalen Prozess selbst. Kreativität wird von einer bloßen Zielerreichung zu einem gemeinsamen, dynamischen Entstehungsprozess.