
Format und Katastrophe ©Vera Freier

AEONA – reproduktives Design, ©Michelle Tiepermann, Foto: Aline Klein, Leon Fürtig
Vom 16. Oktober bis 29. November 2026 präsentiert German Design Graduates MAKE IT MAKE SENSE in Kooperation mit der Neuen Sammlung – The Design Museum in München. Aus mehr als 480 Einreichungen des aktuellen Jahrgangs wurden 71 Abschlussarbeiten ausgewählt. Sie kommen aus Produkt- und Industriedesign, Kommunikations- und Digitaldesign sowie Textil- und Modedesign. Die Auswahl gibt einen Einblick in die Bandbreite aktueller gestalterischer Positionen und zeigt, wie sich eine neue Generation von Designerinnen und Designern mit gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen auseinandersetzt.
Eröffnung ist am 15. Oktober 2026 um 19 Uhr in der Pinakothek der Moderne, München.
Mit 2 Abschlussarbeiten ist die HBKsaar in der diesjährigen Auswahl von German Design Graduates vertreten. Die ausgewählten Projekte zeigen unterschiedliche Perspektiven darauf, wie sich die Aufgaben von Design gegenwärtig erweitern.
Vera Freier – Format und Katastrophe
Digitale Feeds verändern, wie Bilder von Katastrophen wahrgenommen werden. Die Baustelle wird zur Metapher permanenter Umstrukturierung. Aufnahmen werden verschoben, neu gerahmt und formatiert. So wird sichtbar, wie digitale Formate nicht nur Bilder zeigen, sondern bestimmen, wie sie gelesen werden.
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Michelle Tiepermann – AEONA – reproduktives Design
Ein Uterusmodell aus Silikon ermöglicht das realitätsnahe Üben eines instrumentellen Schwangerschaftsabbruchs. Austauschbare Elemente simulieren Weitung und Absaugung, akustisches Feedback warnt bei zu hohem Druck. So wird sichere Ausbildung zur Grundlage verlässlicher medizinischer Versorgung.
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