Pretty much


Entwurfsprojekt mit Gastprofessorin Martha Schwindling
WS 2026/27

Veranstaltungsart

Atelierprojekt

ECTS

16 ECTS


Leistungskontrolle

Vorlage und Präsentation von Projektergebnissen


Beschreibung

Die Art und Weise, wie wir unsere Körper, Dinge und Räume schmücken, macht nicht nur unseren persönlichen Geschmack ablesbar, sondern auch kulturelle und technologische Entwicklungen. Im Ornament, in seiner Bejahung oder Ablehnung, manifestieren sich Macht und Reichtum, Können und Zugehörigkeit. 

Ausgehend von Materialien und Techniken, die Nail Art und Stuckleisten ebenso beinhalten können wie die bewusst platzierte Schraube, geht es um das Erkunden, Hinterfragen und Testen von Funktionen des Dekorativen. Wir schauen uns Ornamente in Handwerk und Industrie an, im Zwei- und im Dreidimensionalen, im Privaten und im Politischen. Die Goldschmiedin und Schmuckdesignerin Elena Tezak und Leonie Zebe mit dem Material:Lab der HBK unterstützen und begleiten den Prozess.

Am Ende entsteht eine gemeinsame Ausstellung. Dabei finden unterschiedliche Arbeitsweisen zusammen: Manche Beiträge basieren auf Recherche und Dokumentation, andere entstehen durch Experiment und Entwurf. Das Projekt beinhaltet lesen, beobachten, schreiben, ausprobieren, entwerfen, umsetzen und natürlich schmücken. Durch verschiedene Designmethoden entwickeln wir nicht (nur) Produkte, sondern auch Vermittlungskonzepte und Erzählungen im Raum. Das Projekt ist offen für Studierende aller Fachbereiche.

Ergänzend zur Lehrveranstaltung "Pretty much" von Martha Schwindling bieten wir Exkursionen zu Betrieben, Firmen und Personen an. Die Termine werden voraussichtlich wie folgt sein:  4-5 Termine verteilt auf die Vorlesungszeit, genaue Infos folgen. Für Kursteilnehmende des Atelierprojekts sind die Exkursionen Pflicht, pro Exkursion stehen aber noch weitere Plätze für Interessierte zur Verfügung. Bitte gibt an, zu welchem der Termine ihr dazukommen wollt. Eine Anmeldung ist bindend.'


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