Das Haus des Vaters
SS 2025
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Richtung
Film/Video
Projekt Art
In einer koreanischen Kirche in Berlin entscheidet die Wahl für einen neuen Pastor über das Schicksal einer Familie. Ji-In beobachtet, wie die Gemeinde über die Zukunft ihres Vaters abstimmt – und damit auch über ihr Zuhause und ihre Zugehörigkeit. Zwischen Angst und Aufbruch wagt sie einen rebellischen Akt und findet darin einen Moment der Befreiung. Das Haus des Vaters ist nicht nur ein Kurzfilm über eine Pastorentochter oder eine Tochter von Missionsar*innen. Der Wert dieses Films liegt darin, dass er sich zu einer universellen Erzählung über ein Mädchen mit unaussprechlicher innerer Unruhe erweitert. Am Ende ruft der Film laut: „Wir werden mit ihnen rennen – mit all den ganz gewöhnlichen Mädchen, die schon immer da waren und überall sind."
Text: Joohee Oh
Redaktion: Ella Gräber