Filmstandort Saarland
Wenn das Saarland zur Kulisse wird
SS 2026
Studierende
Projektbetreuung
Studiengänge
Richtung
Fotografie
Projekt Art
Die Masterarbeit „Gedreht im Saarland“ untersucht das Saarland als bislang unterschätzten Filmstandort und verbindet dabei fotografische Praxis und produktionelle Erfahrung. Im Zentrum steht die Frage, welches filmische Potential die Region bietet und wie dieses sichtbar gemacht werden kann.
Grundlage der Arbeit ist ein fotografischer Location-Scouting-Katalog, der unterschiedliche Orte im Saarland dokumentiert und hinsichtlich ihrer filmischen Nutzbarkeit analysiert. Dazu zählen unter anderem Industrieanlagen, modernistische Architektur, unterirdische Stollen sowie natürliche Landschaften. Ziel des Katalogs ist es, nicht nur ästhetische Eindrücke zu vermitteln, sondern auch produktionelle Aspekte und mögliche Einsatzgebiete für Filmproduktionen sichtbar zu machen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Behind-the-Scenes-Fotografie verschiedener Filmprojekte, darunter TOXYGEN, E-Lena und Penrose. Die Arbeit versteht BTS-Fotografie dabei nicht ausschließlich als dokumentarisches Begleitmedium, sondern als eigenständige fotografische Praxis zwischen Beobachtung, Inszenierung und visueller Interpretation. Gleichzeitig reflektiert die Arbeit die Rolle des Fotografen, innerhalb filmischer Produktionsprozesse sowie die Verbindung von kreativer und organisatorischer Mitarbeit am Set.
Die Ergebnisse wurden im Rahmen der Ausstellung „Gedreht im Saarland“ präsentiert, die als Kommunikations- und Netzwerkformat konzipiert wurde. Ziel war es, Filmschaffende, Institutionen und Interessierte miteinander zu vernetzen und das Potential des Saarlandes als Filmstandort öffentlich sichtbar zu machen.
Die Arbeit versteht sich insgesamt als Beitrag zur kulturellen und filmischen Sichtbarmachung der Region sowie als Ausgangspunkt für zukünftige filmische und fotografische Entwicklungen im Saarland.