Grundlagen der Designgeschichte
Meilensteine und Fehlentwicklungen
WS 2026/27
Termine
Startdatum: 14.10.2026
Enddatum: 03.02.2027
Mittwoch: 16:00 - 18:00
Lehrveranstaltung
geeignet für
Studiengänge
Freie Kunst
Kommunikationsdesign
Kunsterziehung
Master Experimental Media
Master Freie Kunst
Master Kommunikationsdesign
Master Kulturmanagement–Kooperationsstudiengang mit htw saar und HfM Saar
Master Kuratieren und Ausstellungswesen
Master Media Art & Design
Master Museumspädagogik
Master Produktdesign
Master Public Art/Public Design
Media Art & Design
Medieninformatik–Kooperationsstudiengang mit der UdS
Produktdesign
Quereinstiegsmaster Lehramt Bildende Kunst
Veranstaltungsort
Aula der HBKsaar
Maximale Anzahl Teilnehmer*innen
keine Teilnahmebeschränkung
Anmeldeverfahren
Veranstaltungsart
Theorie (Designtheorie) - 4 ECTS
Theorie (Wahl aus dem Hochschulangebot) - 4 ECTS
Theorie Seminar – Vorlesung – 8 ECTS
ECTS
4 ECTS
8 ECTS
Leistungskontrolle
Referat/Hausarbeit/Klausur
Beschreibung
Design ist allgegenwärtig. Moderne Lebensformen sind kaum zu denken ohne die Klassiker des Designs. In unserer Vorlesung behandeln wir Meilensteine der Designgeschichte, betrachten Fragen des Lebensstils und der Alltagsästhetiken, klären über das Bauhaus, den Deutschen Werkbund, die HfG Ulm und andere signifikanten Institutionen und deren Vertreterinnen und Vertreter auf, die von zahlreichen Mythen umflort sind. Ausgehend von den bestehenden Legendenbildungen stellt sich die Frage: Wie schreibt man(n) Designgeschichte? Und wie werden Menschen in Zukunft gegenständliche wie immaterielle Produktformen erinnern?
In einem zweiten Teil der Vorlesung sprechen wir darüber, welche Zusammenhänge es zwischen der gängigen Designgeschichte und einer alternativen Designgeschichte gibt, die den Gedanken der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ernst nimmt. Angesichts der Stellung des Designs als Bindeglied zwischen Kunst, Industrie, gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen stellt sich die Frage, ob die Designgeschichte nicht ein integraler Teil des zivilisatorischen Experiments ist herauszufinden, ob man auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen unendlich Wachstum produzieren kann. Wer untersuchen deshalb Diskurse über „Die gute Form“, die Gestaltung öffentlicher Räume und das „gute Leben“ ebenso wie die Frage, ob die Designgeschichte glaubhafte Anhaltspunkte für Nachhaltigkeit als Gestaltungsprinzip bietet.