schein werfer:in


Raum, Projektion und Bewegung
WS 2026/27

Termine

Startdatum: 27.10.2026
Enddatum: 05.02.2027
Dienstag: 09:00 - 16:00
Von Oktober 2026 bis Februar 2027 generell 14-tägig mit zusätzlichen Terminen, die Ingo Wendt anbieten wird, und Blockveranstaltungen im Jänner und Februar 2027.


Lehrende*r

DI Dr. Martina Tritthart
Ingo Wendt

Verantwortliche*r Professor*in

Prof. Burkhard Detzler



Veranstaltungsort

Studierendenatelier Prof. Hausig


Maximale Anzahl Teilnehmer*innen

keine Teilnahmebeschränkung


Anmeldeverfahren



Veranstaltungsart

Atelierprojekt Atelierprojekt kurz

ECTS

8 ECTS
16 ECTS


Leistungskontrolle

Vorlage und Präsentation von Arbeitsergebnissen, Vorlage und Präsentation von Projektergebnissen


Beschreibung

Die Studierenden untersuchen in mehreren workshopartigen geblockten Einheiten die Bedingungen, unter denen Sehen stattfindet, und machen diese Bedingungen selbst zum Material künstlerischer Arbeit.

Projektion, Schatten, Reflexion, Transmission, Farbe, Material, Kinetik und Performance bilden konkrete experimentelle Werkzeuge, mit denen Wahrnehmungssituationen unmittelbar erprobt und analysiert werden. Lichtquellen, Körper und Materialien werden dabei zu Akteuren, die Licht, Schatten und Bilder in den Raum werfen. Untersucht werden unter anderem die Entstehung und Wahrnehmung von Schatten, die Beziehungen zwischen Körper, Lichtquelle und Projektionsfläche sowie die Übergänge zwischen zweidimensionalem Bild, räumlicher Projektion und Situation. Bewegung wird dabei als zeitliche Dimension der Wahrnehmung und als künstlerisches Gestaltungsmittel verstanden.

Die technische Vermittlung im Lichtlabor ergänzt die künstlerisch-experimentelle Ausrichtung der Veranstaltung. Technik wird dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug für wahrnehmungsbezogene, räumliche und mediale Fragestellungen eingesetzt.

Thematisch fokusierte Workshops werden mit offenen experimentellen Arbeitsphasen kombiniert. Die Arbeit findet individuell, in Kleingruppen und als gemeinsames Experimentierlabor statt. Neben individuellen Arbeiten sind kollaborative Projekte und Gruppenarbeiten möglich. Ein wesentlicher Teil der Veranstaltung besteht in der eigenständigen Weiterentwicklung der Experimente zu einer individuellen künstlerischen Arbeit. Die Arbeiten werden im Verlauf des Semesters vorgestellt, diskutiert, weiterentwickelt und abschließend präsentiert.

Die Studierenden entwickeln ein praktisches Verständnis für optische, räumliche und zeitliche Phänomene und untersuchen Licht als künstlerisches Material und Untersuchungsfeld. Sie präsentieren ihre Arbeiten und diskutieren konzeptionelle, räumliche, technische und mediale Entscheidungen im Austausch mit anderen. Die Ausstellung und Präsentation der Ergebnisse wird in der Woche vor dem HBK-Rundgang gemeinsam kuratiert und organisiert.

Die Ergebnisse werden beim HBK-Rundgang im Februar 2027 präsentiert.


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