Sehen sehen


Licht, Wahrnehmung und visuelle Kultur
WS 2026/27

Termine

Startdatum: 26.10.2026
Enddatum: 01.02.2027
Montag: 09:00 - 13:00
14-tägig


Lehrende*r

DI Dr. Martina Tritthart

Verantwortliche*r Professor*in

Prof. Burkhard Detzler



Veranstaltungsort

Studierendenatelier Prof. Hausig


Maximale Anzahl Teilnehmer*innen

keine Teilnahmebeschränkung


Anmeldeverfahren



Veranstaltungsart

Fachpraxis

ECTS

4 ECTS


Leistungskontrolle

Anwesenheitspflicht, mündliche Prüfung, Referat/Hausarbeit/Klausur


Beschreibung

Die Lehrveranstaltung untersucht Licht ausgehend von Fragen der Wahrnehmung und führt über optische Phänomene, Raum und Projektion zur Geschichte und Gegenwart der Licht- und Medienkunst. Die theoretische Perspektive verbindet Medientheorie, Visuelle Kultur, Kunstgeschichte und Wahrnehmungspsychologie. 

Die Lehrveranstaltung widmet sich den Beziehungen zwischen Licht, Sichtbarkeit und Wahrnehmung. Untersucht werden optische Phänomene und Formen der Wahrnehmungsirritation ebenso wie Position, Bewegung und körperliche Beteiligung der Betrachtenden. Weitere Schwerpunkte sind Licht als raumbildendes Medium, Projektion und Bildentstehung sowie die Verbindung von Licht, Zeit, Bewegung und Performance in Relation zu kulturellen und medialen Bedingungen des Sehens. 

Ausgewählte historische und zeitgenössische künstlerische Positionen werden unter diesen Fragestellungen analysiert. Positionen von James Turrell, Robert Irwin, Olafur Eliasson, Nancy Holt, Ann Veronica Jannsens und Brigitte Kowanz bilden exemplarische Referenzpunkte. 

Studierende erwerben Grundkenntnisse der Geschichte der Licht- und Medienkunst und lernen ausgewählte künstlerische Positionen hinsichtlich ihrer Methoden und Wahrnehmungsstrategien zu untersuchen. Sie setzen kunst- und medientheoretische Fragestellungen in Beziehung zu ihrer eigenen künstlerischen Praxis und entwickeln daraus eigenständige Fragestellungen. 

Vorträge der Lehrenden werden mit Bild- und Videoanalysen, Diskussionen, kurzen Wahrnehmungsübungen sowie der Vorstellung eigener Rechercheergebnisse verbunden. Theorie wird dabei nicht ausschließlich als Wissensvermittlung verstanden, sondern als Werkzeug zur Analyse und Reflexion der eigenen künstlerischen Praxis.


Zurück