Tongestaltung – Sounddesign und Tonmischung WS26/27


Vom aufgenommenen Ton zur Tonebene des Films
WS 2026/27

Termine

Startdatum: 15.03.2027
Enddatum: 18.03.2027
Montag: 10:00 - 18:00
Dienstag: 10:00 - 18:00
Mittwoch: 10:00 - 18:00
Donnerstag: 10:00 - 18:00


Veranstaltungsort

Atelier Prof. Cho
Mainzerstr. 52, im Hinterhof ganz hinten rechts, die 2. EtageSaarbrücken


Maximale Anzahl Teilnehmer*innen

10


Anmeldeverfahren



Veranstaltungsart

Fachpraxis

ECTS

4 ECTS


Leistungskontrolle

Vorlage und Präsentation von Arbeitsergebnissen, Anwesenheitspflicht


Beschreibung

Ein Film besteht nicht nur aus Bildern. Oft entscheidet der Ton darüber, wie wir ein Bild wahrnehmen, wie wir einen Raum erleben und welche Emotion eine Szene in uns auslöst.

In diesem Workshop arbeiten wir deshalb nicht mit beliebigem Übungsmaterial, sondern mit euren eigenen, im Laufe des Semesters gedrehten Filmen. Anhand eures Materials lernt ihr, wie aus Originalton, Sprache, Geräuschen, Atmosphären, Musik und Stille eine bewusst gestaltete Tonebene entsteht.

Im Mittelpunkt stehen Sounddesign und Tonmischung. Wir untersuchen zunächst das vorhandene Tonmaterial: Was funktioniert bereits? Was fehlt? Welche Geräusche müssen ergänzt oder neu aufgenommen werden? Wo braucht eine Szene Atmosphäre, wo Musik – und wo ist vielleicht gerade die Stille am wirkungsvollsten?

In der praktischen Arbeit lernt ihr, Sprache verständlich und präsent zu gestalten, unterschiedliche Tonquellen miteinander zu verbinden, Übergänge und akustische Räume zu schaffen und Lautstärken so auszubalancieren, dass am Ende eine stimmige Mischung entsteht.

Dabei geht es nicht nur um technische Korrekturen. Vor allem interessiert uns die gestalterische Frage: Was kann der Ton erzählen, was das Bild nicht zeigt? Wie kann er Spannung erzeugen, Erwartungen wecken, einen Raum erweitern oder einem Bild eine völlig neue Bedeutung geben?

Ziel des Workshops ist es, die Tonebene eures eigenen Films bewusst zu entwickeln und ihn bis zu einer funktionierenden Tonmischung zu bringen.

Denn Ton soll das Bild nicht einfach begleiten. Er erzählt mit.


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