SELF ≠ IMAGE
Interaktive Klangporträts jenseits des äußeren Abbilds
WS 2026/27
Termine
Startdatum: 13.10.2026
Enddatum: 02.02.2027
Dienstag: 14:00 - 16:00
Lehrende*r
Dr. Michael Schmitz
Gastprof. Martin Hennecke
Verantwortliche*r Professor*in
Martin Hennecke
Lehrveranstaltung
geeignet für
Studiengänge
Freie Kunst
Kommunikationsdesign
Master Experimental Media
Master Freie Kunst
Master Kommunikationsdesign
Master Kuratieren und Ausstellungswesen
Master Media Art & Design
Master Museumspädagogik
Master Produktdesign
Master Public Art/Public Design
Media Art & Design
Medieninformatik–Kooperationsstudiengang mit der UdS
Produktdesign
Quereinstiegsmaster Lehramt Bildende Kunst
Veranstaltungsort
E-Haus Seminarraum
2. Stock
Maximale Anzahl Teilnehmer*innen
keine Teilnahmebeschränkung
Veranstaltungsart
Atelierprojekt
Atelierprojekt kurz
ECTS
16 ECTS
8 ECTS
Leistungskontrolle
Vorlage und Präsentation von Arbeitsergebnissen, Vorlage und Präsentation von Projektergebnissen
Beschreibung
Im Zentrum des Atelierprojekts stehen Selbstbilder in der modernen und zeitgenössischen Kunst: Was macht eine Person aus, wenn ihr äußeres Abbild wegfällt?
Unter dem Leitmotiv „SELF ≠ IMAGE“ entwickeln Sie interaktive Klangporträts. Sie erproben, wie sich Aspekte persönlicher Identität in Klang übersetzen lassen und fragen zugleich, was ein solches klangliches Porträt erfassen, verändern oder neu konstruieren kann. Die Arbeiten können als begehbare Klangskulpturen, klingende Objekte oder interaktive Installationen entstehen. Besucher*innen betrachten die Werke nicht nur, sondern aktivieren, spielen und verändern sie durch Berührung, Bewegung, Stimme oder eigene Entscheidungen. Klang steht dabei im Zentrum, kann aber durch visuelle, räumliche oder objektbezogene Komponenten ergänzt werden.
Analoge und mechanische Verfahren können dabei ebenso eingesetzt werden wie Elektronik, Mikrocontroller, Sensorik, bioakustische Trigger, generative Systeme und KI (zur Datenverarbeitung als auch generativ).
Für die Präsentation stehen das neu renovierte Dachatelier der HBKsaar für installative Arbeiten sowie die Orgel der Ludwigskirche Saarbrücken für reaktive MIDI-basierte und performative Arbeiten zur Verfügung. Die Orgel könnte dabei auf Sensoren oder Daten reagieren und klangliche Prozesse auslösen und verändern.
Die Studierenden entscheiden im Projektverlauf, für welchen der beiden Präsentationskontexte sie ihre Arbeit entwickeln. Für ausgewählte Arbeiten besteht zudem die Möglichkeit einer Präsentation ab Oktober 2027 im Museum Ostwall im Dortmunder U.
Arbeitsform: Einzel- oder Gruppenprojekt. Das Atelierprojekt beinhaltet projektbezogene Fachpraxis, in der etwa im Umgang mit Audio, Sensorik oder Mikrocontrollern praktisch vermittelt und erprobt werden. Das Projekt richtet sich ausdrücklich auch an Studierende ohne Vorkenntnisse in Musik, Sound Art oder Audiotechnik; entscheidend sind Interesse an der Arbeit mit Klang, die Bereitschaft zum experimentellen Arbeiten und zur eigenständigen Entwicklung einer künstlerischen Idee. Für Studierende, die den Einsatz von KI in ihrer Arbeit vertiefen oder theoretisch reflektieren möchten, wird ergänzend der Kurs „ Fachtheorie KI – Künstliche Intelligenz in Kunst und Gestaltung“ empfohlen.Ergebnis: Entwicklung und öffentliche Präsentation eines interaktiven Klangporträt.
Leitfrage: Wie kann Klang erfahrbar machen, was eine Person jenseits ihres äußeren Abbilds ausmacht?